Wespen- und Hornissenberatung

Keine Angst vor Wespen und Hornissen

 

 

Hornisse am Nesteingang
Hornisse am Nesteingang

Für viele Menschen hört die Tierliebe auf, wenn es um Wespen und Hornissen geht, selbst wenn sie noch nie gestochen wurden. Insbesondere gibt es - gefördert durch Schauergeschichten wie "Drei Stiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd" - Vorbehalte gegenüber unserer größten Wespenart, der - übrigens nach Bundesarten-schutzverordnung besonders geschütz-ten - Hornisse. Dabei ist bei Beachtung einiger Verhaltensregeln ein Zusammenleben mit den "Stachelrittern" meistens ohne Probleme möglich.

 

Wespen und Hornissen haben eine wichtige regulatorische Funktion im Ökosystem. Sie jagen andere Insekten wie Fliegen und Mücken - ein Wespenvolk fängt pro Tag etwa ein Pfund Insekten -, sie bestäuben Pflanzen und tragen zur Beseitigung von Tierkadavern bei. Dennoch sind viele Menschen verun-sichert, wenn im Frühsommer die Wespensaison beginnt, und überlegen, wie sie die ungebetenen Gäste wieder los werden können. Dabei kommt es erstaunlich oft zu Ver-wechslungen mit (völlig harmlosen und geschützten) Wildbienenarten oder mit Hummeln, denen dann die Vernichtung droht. Auch haben nur zwei der 16 in Deutschland beheima-teten sozialen Faltenwespenarten Appettit auf Süßes und besuchen uns Menschen im Haus und auf der Terrasse.

 

Keine Angst vor Wespen und Hornissen
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Wespe an Zwetschge
Wespe an Zwetschge

Hier setzt die Arbeit der ehrenamtlichen Wespen- und Hornissenberater an. Meist kann nach einer telefonischen Beratung und gegebenenfalls einer Beurteilung vor Ort Abhilfe geschaffen werden. Die meisten Menschen können sich nach einer Beratung mit den Wespen arrangieren, insbesondere wenn sie erfahren, dass das alte Wespen-nest im nächsten Jahr nicht wieder bezogen wird. In seltenen Fällen wird eine Umsied-lung erforderlich und nur im ungügnstigsten Fall wird die Einschaltung eines Schädlings-bekämpfers notwendig sein.

 

Der NABU verfügt mit Kerstin Hälbig und Bernd Johanns über zwei ausgebildete Wespen- und Hornissenberater/innen, die neben der telefonischen Beratung auch vor-Ort-Beratungen durchführen (Tel. 04704/405).

 

 

 

Darüber hinaus sucht der NABU weitere Freundinnen und Freunde der schwarz-gelben Stachelritter, die sich zu kompetenten Wespen- und Hornissenberaterinnen und -beratern ausbilden lassen möchten. Eine eintägige Kurzausbildung zum Hornissen/Wespenbetreuer fand bereits im NABU-Umweltzentrum Cuxhaven statt.

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Das neue Veranstaltungs-programm "Natur erleben zwischen Elbe und Weser"

04.18 für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2018 steht zum Download bereit!

 

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