Wiesenblumenprojekt Sandstedtermoor

Über-Lebensraum für seltene Pflanzenarten

 

 

 

Feuchtgrünlandfläche mit üppigem Sumpfläusekraut- und Wollgrasbestand  Foto: Hans-J. Ropers
Feuchtgrünlandfläche mit üppigem Sumpfläusekraut- und Wollgrasbestand Foto: Hans-J. Ropers

 

 

1993 erwarb der NABU Cuxhaven mit Hilfe von Ziel 5b-Mitteln der EU in Sandstedtermoor (SG Hagen) zwei Hektar Feuchtgrünland auf Niedermoorstandort. 1997 konnten - ebenfalls mit Ziel 5b-Mitteln - direkt angrenzend weitere zwei Hektar hinzugekauft werden, die brach-zufallen drohten. Die Flächen sind von herausragender botanischer Bedeutung. Neben einer Vielzahl von Feuchtwiesenpflanzen wie Sumpfdotterblume, Gelber Wiesenraute oder Großem Wiesenknopf beherbergt sie den letzten Standort des gefährdeten Sumpfläusekrauts im ehemaligen Landkreis Wesermünde. Aber auch Wiesenbrüter wie Wachtel, Braun- und Schwarzkehlchen, Schafstelze und Wiesenpieper konnten schon als Brutvögel nachgewiesen werden.

 

Die Flächen werden nicht gedüngt und erst nach dem 15. Juli gemäht. Die Grünlandpflege erfolgt durch einen vom NABU beauftragten ortsansässigen Landwirt.

 

 

Blütenstand des Sumpfläusekrauts. Die Pflanze enthält das Gift Aucubin und wurde früher zur Bekämpfung von Kopfläusen verwendet.  Foto: Hans-J. Ropers
Blütenstand des Sumpfläusekrauts. Die Pflanze enthält das Gift Aucubin und wurde früher zur Bekämpfung von Kopfläusen verwendet. Foto: Hans-J. Ropers

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